ZEIGEN SIE, WAS IN IHNEN STECKT

Natürlich freut es uns, wenn Roland Berger für Sie als Arbeitgeber in Frage kommt. Aber wir wüssten auch gern, warum. Sagen Sie es uns einfach. Spätestens in den Auswahlgesprächen werden wir Sie fragen, warum Roland Berger für Sie erste Wahl ist.

Ihre erste Aufgabe bei Roland Berger

Wir möchten Sie und Ihre Stärken gern näher kennenlernen. Case-Studies sind insbesondere bei Unternehmensberatungen ein beliebtes Mittel, um analytische, konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten zu testen. Nichts, vor dem man sich fürchten muss, es soll Ihnen sogar Spaß machen. Wir geben Ihnen schon mal fünf Tipps, wie Sie sicher durch jede Fallstudie kommen.

Vorbereiten

Training ist erlaubt

Oft haben Bewerber großen Respekt vor den Fallstudien, weil sie sich nicht mit auswendig Gelerntem darauf vorbereiten können. Etwas Übung zahlt sich dennoch aus. Trainieren Sie die Interview- und Case-Situation mit einem Freund oder einer Freundin. Sie nehmen dafür einfach ein aktuelles Wirtschaftsthema aus der Zeitung, lassen Ihr Gegenüber daraus einen Case formulieren und ''hangeln'' sich durch. Niemand erwartet von Ihnen zu wissen, wie viele Gartenzwerge es in Deutschland gibt. Aber Sie sollten einen Ansatz entwickeln können, dies abzuschätzen. Dabei hilft es, einige relevante Basisdaten parat zu haben, zum Beispiel: Wie viele Einwohner hat die Bundesrepublik? Wie hoch ist die Arbeitslosenquote? Und vergessen Sie nicht den gesunden Menschenverstand.

Zuhören

Besser eine gute Frage als eine schlechte Antwort

Achten Sie genau darauf, wie der Interviewer den Case formuliert. Machen Sie sich Notizen und fassen Sie die Aufgabenstellung in eigenen Sätzen kurz und prägnant zusammen. Dadurch verhindern Sie Missverständnisse – und können mit einer guten Frage beweisen, dass Sie mitgedacht haben. Üblicherweise sind in einer Case-Beschreibung noch nicht alle Informationen enthalten. Mit den richtigen Fragen finden Sie heraus, worauf Ihr Gesprächspartner hinaus will.

Strukturieren

Immer die Ruhe bewahren

Ein ruhiger Moment ist erlaubt und muss Ihnen nicht peinlich sein! Springen Sie nicht gleich zum vermeintlichen Kern des Cases, sondern nehmen Sie sich ruhig eine Minute Zeit und skizzieren Sie den Lösungsweg und ihre Annahmen. Denn Sie können auch unter Stress die Ruhe bewahren und überlegt handeln. Besprechen Sie Ihren Lösungsweg mit dem Interviewer – vielleicht hat er noch einen Hinweis für Sie oder bringt Sie auf den richtigen Pfad, wenn Sie mal auf dem Holzweg sind.

Teilen

Denken Sie laut und nehmen Sie Hinweise an

Für Cases gibt es nicht den einen richtigen Weg. Wenn Sie eine Idee haben, bilden Sie eine Struktur und modifizieren diese während der Lösung gemeinsam mit Ihrem Interviewer. Fehlen Ihnen Informationen, treffen Sie einfach – insbesondere in Abschätzungs-Cases – Annahmen. Teilen Sie diese Ihrem Gesprächspartner mit, damit er Ihren Lösungsweg nachvollziehen kann. Nur wenn Sie Ihre Gedanken mitteilen, kann der Interviewer Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihre Kreativität beurteilen – und Ihnen Tipps zum weiteren Vorgehen geben.

Orientieren

Den Blick auf das Wesentliche

Zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie die wichtigen Aspekte einer Aufgabe erkennen. Verrennen Sie sich nicht in eine akademische Diskussion, die den Rahmen des Interviews sprengen würde und an dieser Stelle auch gar nicht erwartet wird! Haben Sie Mut zur Vereinfachung, sagen Sie einfach mal: ''Ich könnte diese Analyse zwar vertiefen. Für den Case nehme ich aber an, dass …''

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